REFLEXION ZUM VORTRAG

„Das Lernen lernen“

Die Grundschule Dummerstorf lud im März interessierte Eltern und Lehrer zum Vortrag „Das Lernen lernen“ ein. Viele Interessierte nutzten dieses kostenlose Angebot, welches durch LVB Lernen e.V. finanziert wurde, und fanden sich um 18.00 Uhr im Foyer der Turnhalle ein.

Der Referent Pascal Rennen zog durch seinen humorvoll-informativen Vortrag von Anfang an alle Zuhörer in seinen Bann.

Es wurden zunächst 2 Freiwillige gesucht. Die Reserviertheit der Zuhörer bezüglich der Freiwilligkeit vor einem Publikum zu stehen, spiegelte hierbei das Verhalten vieler Schüler wider. Herr Rennen kommentiert dies ironisch, was die Stimmung sofort auflockerte.

Die Freiwilligen bekamen dann eine Aufgabe, die offenbar schwerer war, als es zunächst schien. Durch diese Übung wurde zum Kernthema des Abends gelenkt: Das Lernen lernen. Wie lerne ICH richtig?

Bei der folgenden Aufgabe wurde das gesamte Publikum einbezogen, wobei die Bedingungen für alle gleich schienen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Struktur ist wichtig! Dieses wurde allen anhand dieser kurzen Übung praxisnah und sozusagen am eigenen Geiste demonstriert.

Anschließend wurde auf die unterschiedlichen Lerntypen eingegangen. Durch den spontanen, leisen Austausch innerhalb der Zuhörerschaft, war zu bemerken, dass es wirklich jeden ansprach.

Habe ich als Schüler damals „richtig“ (meinem Lerntypen entsprechend) gelernt?

Und sofort kam der nächste Gedanke: Lerne ich zu Hause mit meinem Kind eigentlich dem Lerntyp meines Kindes förderlich oder vielleicht sogar hinderlich?



Die Stimmung in der Zuhörerschaft war gelöst, es wurde häufig gelacht, nachgedacht und sich nach dem Vortrag untereinander ausgetauscht.

Herrn Rennen gelang es auf unterhaltsame Weise, Lebensnahes und -wichtiges interessant zu gestalten. Im Gegensatz zu so manchen Vorträgen waren diese zwei Stunden extrem kurzweilig und keine abgesessene Zeit, sondern sehr erkenntnisreich für sich und für die eigenen Kinder bzw. Schüler.



Der Vortrag hat vielen bewusst gemacht, wie unterschiedlich Menschen lernen (sollten), um das Beste erreichen zu können.

Ich als Klassenlehrerin wünschte mir, es hätten alle Eltern die Zeit oder das Interesse gehabt in den Genuss dieses aufschlussreichen und humorvollen Abends zu kommen.



N. Klinge

(stellv. Schulleiterin)